Heilpraktiker Praxis Psychotherapie ◦ Diplom-Psychologe & Heilpraktischer Psychotherapeut Edgar Lotz
Heilpraktiker Praxis Psychotherapie  ◦  Diplom-Psychologe & Heilpraktischer Psychotherapeut Edgar Lotz  

Fragen & Antworten ~ Glossar

© Fotodesign by Edgar Lotz on Leica D-Lux 4 ~ Denn von den Dingen läßt sich nichts erhoffen, wenn sie nicht gegenseitig aufeinander wirken, und das allein ist Musik für das Herz ~ A. de Saint-Exupéry

 

 

Wie unterscheidet sich psychologische Beratung von Psychotherapie?

 

Psychologische Beratung ist im Gegensatz zur Psychotherapie ein relativ klar abzugrenzender Bereich und findet beispielsweise Anwendung bei

 

  - Überforderungsgefühlen aufgrund von Stress

  - Prüfungs- und Vortragsängsten

  - Entscheidungsschwierigkeiten

  - beruflichen Problemen mit Belastungen und Konflikten am Arbeitsplatz

  - partnerschaftlichen Konflikten

  - ...

 

Ich begleite und unterstütze Sie allerdings nicht nur mittels psychologischer Beratung in Sachen Klärung und Bewältigung Ihrer gegenwärtigen Lebenssituation, sowohl in Einzel- als auch in Paargesprächen, sondern auch - bei entsprechender Indikation - durch Psychotherapie, sofern

psychische Störungen mit sogenanntem Krankheitswert wie zum Beispiel

 

  - Depressionen

  - Ängste

  - Essstörungen

  - Zwänge

  - ...

 

vorliegen, bei denen eine psychologische Beratung zu kurz greifen würde, da angenommen werden darf, dass Ursachen von Problemen und Konflikten in der Regel tiefer liegen, sodass psychotherapeutische Hilfe empfehlenswert wäre, die auch bei psychosomatischen Störungen angewandt wird; der Begriff Psychosomatik bringt zum Ausdruck, dass die Psyche (Seele) eine entsprechende Wechselwirkung zum Soma (Körper) hat. Psychologische Behandlungsmethoden werden demnach auch - begleitend zu medizinischen Maßnahmen - bei organischen Störungen eingesetzt wie zum Beispiel chronischen Erkrankungen, starken Schmerzzuständen, neurologischen Störungen oder Herz-Kreislauferkrankungen.

In diesem Sinne ersuchen Menschen psychologische Hilfe, die entsprechende Probleme und hohen Leidensdruck haben, mit Herzensangelegenheiten während und nach existenziellen Krisen privaten oder beruflichen Ursprungs, die mit lebenseinschneidenden Ereignissen oder in bereits sich aufklärenden Situationen mit Abschied sowie Neubeginn konfrontiert sind, nunmehr an jenem Punkte angelangt sind, an dem nach Alternativen sowie Möglichkeiten im Leben gesucht und Linderung der Beschwerden sowie Heilung angestrebt wird und ermutige Sie mit den Worten Ernst Blochs dazu, dass wir ins Gelingen verliebt sein müssen und nicht ins Scheitern.

 

Psychotherapie wird in Anspruch genommen, wenn Gefühle der Niedergeschlagenheit sowie Angst sich stetig ausweiten, entsprechend lange andauern, das Leben unterdessen derart einschränken und einengen, die aus eigener Kraft nur sehr schwer zu überwinden ist, während manchmal zudem der gute Vorsatz noch vorherrscht, 'ab morgen ändere ich diesen oder jenen Zustand', schiebe die Umsetzung allerdings noch etwas hinaus.

 

 

Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

 

Blaise Pascal

 

 

Was kann ich als Heilpraktiker Psychotherapie für Sie tun?

 

Ich biete außer pychologischer Beratung Hilfe bevorzugt Psychotherapie an, die - unter anderem kurzzeittherapeutisch orientiert - individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Psychotherapie Gespräche beinhaltet.

 

 

Haben Sie bereits über Lösungswege nachgedacht?

 

Vielleicht haben Sie ja bereits selbst über Lösungswege und Strategien zur Bewältigung Ihrer Probleme nachgedacht und ersuchen nunmehr Hilfe in Form der Heilkunde Psychotherapie, erhoffen darin entsprechende begleitende Maßnahmen, um sowohl persönliches Leid lindern zu können, als auch auf neuen denkbaren Wegen zu erfüllenderem Handeln, Erleben, Agieren, Neubewerten oder Akzeptieren von problematischen Lebenssituationen zu gelangen.

 

In diesem Sinne kann im Rahmen von Entscheidungsfragen und Lösungsmöglichkeiten eine Lebensweisheit von Konfuzius durchaus sowohl nachdenklich stimmen, als auch hilfreich sowie ermunternd sein und zwar die der drei Wege, klug zu handeln, nämlich durch nachdenken... der edelste, durch Nachahmen... der leichteste, durch Erfahrung... der bitterste. 

 

 

Haben Sie schon mit Ziel- und Lösungsvorstellungen gedanklich gespielt?

 

Haben Sie bereits ein Ziel oder mehrere Ziele ausgemacht und suchen - egal ob mit oder ohne Hilfe einer Psychotherapie - nach effizienten Lösungen? Wenn ja, sind Sie womöglich nicht weit davon entfernt, diese auch lösungsorientiert zu bearbeiten und zu realisieren.

 

Eine annehmbare Lösung für sich zu finden heißt natürlich auch, erste Schritte in eine andere manchmal durchaus ungewohnte Richtung zu nehmen, um zunächst mögliche Nebelschleier lichten zu können, um überhaupt symbolisch einen Stern der Hoffnung sehen zu können, mit dem etwaige Träume, Wünsche oder eigene Vorstellungen verbunden werden können, dabei neue eigene Sichtweisen bei sich selbst zu entdecken, gleichsam über eigene Ressourcen und Möglichkeiten überrascht zu sein und darf Sie frei nach Leonardo da Vinci dazu motivieren, Ihre Wünsche an einen Karren zu binden.

 

 

Kleines psychologisches Brevier von A - Z

 

Ambivalenz bedeutet Doppelwertigkeit und bezeichnet das gleichzeitige Auftreten zweier antagonistischer Gefühle wie etwa Zuneigung sowie Abneigung im Sinne sogenannter Haßliebe.

 

Angst ist generell eine verständliche und natürliche Emotion, die in der Regel mit Gefühlen der Anspannung, Besorgnis, körperlichen Veränderungen im Sinne eines beschleunigten Pulses und Schwitzen einhergeht. Menschen, die unter einer Angststörung leiden, können zum Beispiel auch wiederholt panikähnliche Symptome erleben, sind mit quälenden und katastrophierenden Gedanken beschäftigt. Bei phobischer Symptomatik sind die Ängste konkret an Dinge oder spezifische Situationen gebunden, was nicht selten mit Vermeidungsverhalten einhergeht, um mit den Aufgaben des täglichen Lebens fertig zu werden.

 

Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung per Autosuggestion, mit der Option, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen, was nichts mit Einbildung oder Selbstbetrug zu tun hat, sondern hat wissenschaftlich und in diesem  Zusammenhang

methodisch nachgewiesene heilsame Effekte auf Psyche und Körper, indem mittels Formeln, Sätzen und Imaginationen die innere Aufmerksamkeit auf verschiedene Körperbereiche und Körperempfindungen gelenkt werden kann. Die Übungen finden zum Beispiel im Liegen oder in sitzender Haltung statt, der sogenannten Droschkenkutscherhaltung wie es von Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt wurde, der von seinen Patienten während der Tiefenentspannung über Wärme-, Schwere- sowie Atemübungen häufig angenehme Wärmeempfindungen berichtet bekam. Der Begriff des ~Autogenen~ läßt sich auch von den Begriffen ~autos=selbst~ sowie ~genos=erzeugen~ ableiten.

 

Antidepressiva sind Psychopharmaka, die zur Therapie von Depressionen verschiedener Ätiologie verordnet und entsprechend verwendet werden.

 

Behaviorismus ist die Theorie der Wissenschaft menschlichen und tierischen Verhaltens,   entspricht einer eher extremen Form objektiver Psychologie, in der introspektive Methoden abgelehnt werden, sodass in adäquater psychologischer Forschung und Erklärung unter anderem Reiz- und Reaktionsmodelle bedeutsam sind und das Gehirn als ein Art "Black Box" betrachtet wird, deren innere Prozesse in diesem Sinne nicht von Belang sind, sondern Verhalten wird als Ergebnis sich verstärkender und abschwächender Faktoren angenommen. 

 

Belohnung (reward) oder Bekräftigung (reinforcement) werden synonym im Behaviorismus verwendet, wonach Belohnung motivierende Funktion hat, wodurch sich wiederum Selbstwertgefühl und sozialer Status erhöhen können.  

 

Coaching ist professionelle Unterstützung und Begleitung für Einzelpersonen, Unternehmen oder Organsiationen bei Veränderungsprozessen. Coaching kann helfen, vollständiges persönliches Potential zu fördern und zu nutzen. Wenn Sie im privaten und/oder im beruflichen Umfeld Veränderungen anstreben, fragen Sie sich, wie Ihre Ziele am effizientesten erreicht werden können. Um am avisierten Ziel auch wirklich anzukommen, sind all Ihre Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten gefragt und einzusetzen, während Sie den Weg dahin - mit einzukalkulierenden Hindernissen - mit Weitblick effizient gestalten.

 

Schüchternheit und Gehemmtheit kann während eines Coachingprozesses nach und nach abgelegt werden kann, mangelndes Selbstbewußtsein läßt sich durchaus abtrainieren. Sie möchten vielleicht ganz einfach erfolgreicher sein, während Verkaufs- oder Vorstellungsge-sprächen besser argumentieren und gegenüber Dritten wirken oder benötigen erst einmal Hilfe auf dem Wege Ihrer Zielfindung und Ihres individuellen Lebensweges.

 

Als Berater, Vertrauter und Freund auf Zeit kann eine gemeinsame Erarbeitung einer Aufstellung Ihrer persönlichen Stärken sinnvoll sein, und es ist zu prüfen, wo Sie gerade jetzt auf Ihrem eingeschlagenen Weg stehen. Es werden demnach neue Perspektiven gefunden, praktische Ratschläge und Tipps gegeben, wenn es einmal nicht weiterzugehen scheint. Die Aufgabe eines Coach besteht nicht darin, Sie zu belehren, sondern Sie zu begleiten und zu beraten.   

 

Depression ist - wenngleich sich Menschen gelegentlich den Umständen hin und wieder mal traurig fühlen können - in der Regel mehr als nur Traurigkeit, die sich nämlich zum Beispiel in vermindertem Interesse am Leben ausdrückt und verbunden sein kann mit Pessimismus, Veragensgefühlen, Verlust von Freude, Schuldgefühlen, Weinen, Bestrafungsgefühlen, Selbstablehnung, Selbstvorwürfen, Wertlosigkeit,  Selbstmordgedanken, Unruhe, Energieverlust, Konzentrationsschwierigkeiten, Entschlussunfähigkeit,  Veränderung der Schlafgewohnheiten, Reizbarkeit, Veränderungen des Appetits, Ermüdung und Erschöpfung sowie Verlust an sexuellem Interesse, was ferner mit innerem Rückzug aus dem familiären, sozialen sowie beruflichen Umfeld einhergehen kann.

 

Dissonanz ist im psychologischen Sinne eine durch zwei unvereinbare Kognitionen bedingte Störung. Dissonanzen werden in der Regel als unangenehm empfunden, sodass Dissonanz-reduktion angestrebt wird, nämlich sowohl durch Änderung des eigenen Verhaltens, als auch das der Umgebung oder Umwelt sowie Hinzufügen eines neuen kognitiven Elements, um das Gewicht dissonanter Elemente, verglichen mit dem der konsonanten Elemente - ähnlich der Funktionsweise eines homöostatischen Gleichgewichtsprinzips - zu verringern. 

 

Emotionalität ist ein Sammelbegriff für individuelle Eigenarten des Gefühlslebens und der Affektsteuerung sowie -verarbeitung.

 

Equity-Theorie bezeichnet einen theoretischen Ansatz zur Erklärung sozialer Interaktionen. In diesem Zusammenhang wird angenommen, dass das soziale Verhalten von Personen auf wechselseitigem Austausch von Gratifikationen beruht, während diese Austauschprozesse sich gewissermaßen an Gerechtigkeits- sowie Fairnessprinzipien orientieren, was wiederum bedeuten kann, dass Individuen in ihrem Verhalten nicht nur eigene Interessen verfolgen, sondern sich zum Beispiel  auch an entsprechenden Angemessenheitsvorstellungen oder Normen halten. 

 

Fragebögen sind in der Psychologie Instrumente und Techniken etwa in Form vorgedruckter Formulare mit einer gewissen Anzahl von Fragen, die sich um ein oder mehrere Themen gruppieren können und von Besuchern einer Praxis ausgefüllt sowie mündlich erörtert werden; zum Beispiel gibt es das Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R) in revidierter Form, mit dem unter anderem persönliche Dispositionen wie zum Beispiel Lebensunzufriedenheit, Depressivität, Erregbarkeit, Introversion -oder Extraversion sowie Emotionale Labilität zu erfassen gesucht werden oder das Beck Depressions Inventar (BDI).

 

Gesetzliche und behördliche Legitimierung erlauben es einem/r Heilpraktiker/In auf dem Fachgebiet der Psychotherapie entsprechende psychologisch allumfassende heilkundliche fachliche Leistungen zu erbringen, wobei verwaltungs- und antragstechnischen Procedere im Falle von Kostenerstattungsbegehren zu berücksichtigen sind, sofern adäquater Versicherungs-schutz durch den Patienten nachgewiesen wird.

 

Ein/e Diplom-Psychologe/in, Klinischer Psychologe/In mit der Legitimation eines/r Heilpraktischen Psychotherapeuten/In ist bestrebt, Patienten oder Klienten auf dem Wege der Heilung psychotherapeutisch zu begleiten, während sich allerdings der Gesundheitsmarkt und die Bedingungen aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen für Heilberufe - insbesondere für Heilpraktiker Psychotherapie - nicht zum Besten - und zwar insbesondere hinsichtlich der Modalitäten zur Kostenerstattung von Leistungen - dergestalt präsentieren, dass es den hilfesuchenden Patienten oder Klienten nicht sonderlich leicht gemacht wird, eine - im Übrigen gesetzlich verankerte außervertragliche Psychotherapie - einer aufgrund mangelnder Kapazitäten erfolgten Abweisung durch einen psychologischen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung oder ärztlichen Psychotherapeuten - etwa bei einem heilpraktischen Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen und auch hinsichtlich des Kostenerstattungsanspruches rechtlich geltend zu machen.

 

Gesprächspsychotherapie wurde 1938 bis 1950 von Carl Rogers (1902-1987) entwickelt und zunächst Non-Direktive-Therapie genannt, weil sich der Psychotherapeut mit seinen Vorschlägen, Ideen und Einwänden zurückhält, um ein möglichst günstiges Klima für Wachstum und Entwicklungspotentiale zu bieten, während der Psychotherapeut mindestens drei Basisvariablen in der Gesprächspsychotherapie zumindest besitzen oder diesbezüglich ausgebildet sein soll, nämlich Empathie mit entsprechendem Einfühlungsvermögen in die Welt und die entsprechenden Probleme des Klienten ohne zu werten; Kongruenz, indem der Psychotherapeut sich seiner Gefühle bewusst ist, sich authentisch und echt verhält sowie bedingungslose Wertschätzung offenbart, indem der Psychotherapeut den Klienten in seinem so Sein - Akzeptanz - akzeptiert.

 

Gestalttherapie trägt ihren Namen nach der Gestaltpsychologie, die sich damit beschäftigt, wie wir beim Wahrnehmen konstruieren im Sinne von Erleben (Erfahrung neuer Reaktionsmuster), Wahrnehmung der inneren und äußeren Realität (etwa Erleben verarmt, Verhalten nicht selten richtungslos und mehr durch Vermeidung als durch Zielsetzung bestimmt), während der Klient schildert, mit seinem Lebensproblem nicht mehr alleine fertig zu werden, was im Rahmen der Gestalttherapie durch Würdigung zu heilen versucht wird, indem der Therapeut oder die Therapeutin den Klienten vorsichtig erleben läßt, daß der Hilfesuchende selbst in Wirklichkeit über ein großes Kräftepotential verfügt, die ihm ein Überleben ermöglichen; durch diese Würdigung jener Kräfte kommt er in Kontakt mit seiner Fähigkeit, Lösungen seines Problems für sich zu finden, was es ihm ermöglicht, nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen und seine Umgebung so wahrzunehmen, daß er die Unterstützung spürt, die er daraus ziehen kann.

 

Gesundheit wird von der WHO ~Weltgesundheitsorganisation~ 1946 als das Fehlen von Krankheit definiert, während 1986 in der sogenannten Ottawa-Charta jenes Verständnis von Gesundheit wie folgt einleitend zu umschreiben sucht: ~Gesundheit zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundhet zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.~ Gesundheit ist demnach etwas Prozeßhaftes, hat etwas mit seelischem Wohlbefinden zu tun und wohl auch ein wenig damit, das eigene individuelle Leben entsprechend unserer Hoffnungen zu verwirklichen, was durch aktive persönliche Einflußnahme durchaus möglich ist.

 

Gesund oder ~heil~ im Sinne von ~ganz sein~ steht aus meiner Warte und jahrzehntelangen Erfahrungen im Pflegebereich mit Schwerstkranken sowie deren Angehöriger und eigener Praxisführung damit in Zusammenhang, wie sehr ein Klient bei sich selbst anzukommen in der Lage, bereit und/oder angekommen ist, ob sein Leben als authentisch und in Übereinstimmung mit ureigensten Sehnsüchten, Erwartungen und Hoffnungen - adäquaten Lebensplanes - geführt wurde und wird. Ferner hängt dies damit zusammen, inwiefern Bereitschaft da ist, bisherige gelebte Verhaltens-, Gefühls- und Denkschmata loslassen zu können, ob Flexibilität vorhanden ist, Veränderungen überhaupt zuzulassen und sich mit diesen weiter fortzubewegen, ob Verantwortung für Denken, Fühlen, Handeln sowie vielfältiges kommunikative Spektrum übernommen werden kann. Heilung hat wohl mehr Aussicht auf Erfolg, wenn keine einseitige Begrenzung etwa auf körperliche Dysbalancen erfolgt, sondern tiefere Schichten des Seins mit ins Prozessgeschehen einbezogen werden und neben Achtsamkeit und Wertschätzung entsprechende Offenheit für eine ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele vorhanden ist.

 

Heilpraktiker Psychotherapie, Heilpraktische Psychotherapeuten, Diplom-Psychologen, Klinische Psychologen, Neurologen, Psychiater, Ärztliche Psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeuten, Gesprächspsychotherapeuten, Gestalt- und Körpertherapeuten, Psychologen, Psychologische Berater und Co? Wer kann und darf von den vorgenannten Fachkräften oder Fachexperten bei welchen Problemen überhaupt helfen? 

 

 

Dies ist nicht selten eine der Eingangsfragen, die Rat- und Therapiesuchende beschäftigt und kann auch kaum sofort von Laien beantwortet werden, die allerdings zumindest über zahlreiche Möglichkeiten verfügen, psychologische Fachkompetenzen oder Expertenwissen für ein Problem zu Rate zu ziehen und sollten sich natürlich nicht nur eigenverantwortlich über die jeweiligen Erstattungsmöglichkeiten, sondern auch eingehend über die vielfältigen psychologischen Angebote, Dienstleistungen, Art und Umfang einer etwaigen Leistungsinanspruchnahme informieren, um im Rahmen des Hilfeersuchens letztlich über eine angemessene und vertretbare Entscheidungsgrundlage für weiteres Vorgehen zu verfügen. 

 

Ichideal-Diskrepanz ist nach C. R. Rogers eine Nichtübereinstimmung zwischen dem gewünschten Selbstbild und den tatsächlichen Erfahrungen über die eigene Person, sodass ein gespannter - mitunter auch als neurotisch zu bezeichnender - Zustand entstehen kann, da das Verhalten sowohl durch Verwirklichungswünsche des Gesamtorganismus, als auch des Selbst verschieden bestimmt wird.

 

Irrationale Überzeugungen eines Patienten werden innerhalb eines Rational-Emotiven-Therapie-konzeptes überprüft und konfrontiert, was mit entsprechenden Übungen hilfreich unterstützt werden kann.

 

Item bezeichnet eine Testaufgabe.

 

Jasagetendenz repräsentiert eine bei der Beantwortung von Fragebögen zur Persönlichkeit auftretende Reaktionseinstellung, sodass unabhängig vom Item-Inhalt demnach häufiger mit "Ja" oder "Stimmt" gegenüber "Nein" und "Stimmt nicht " geantwortet wird, sodass unnötige Messfehler aufgrund von Antwortverzerrungen auftreten können, was bedeutet, dass Testkonstrukteure bei der Erstellung eines Fragebogens ein besonderes Augenmerk auf die darin enthaltenen Formulierungen der Items legen, um derlei Fehler zu minimieren.

 

Klinisch-psychologische Behandlungsstrategien bieten neben entsprechenden psychotherapeutischen Ansätzen an, sich eingehend mit Ihrem Problem auseinanderzusetzen und zu nähern, was sehr differenziert - in Anlehnung an verhaltenstherapeutische und kognitiv verhaltenstherapeutische Strategien - geschehen kann.

 

Körpertherapie nach Wilhelm Reich vermag durch das Anspannen von Muskeln sowie Einschränkung der Atmung dazu dienen, die Intensität von Gefühlen und Empfindungen zu mindern oder zu verdrängen.

 

Kognitive Verhaltensherapie entspricht einer Form der Verhaltenstherapie, die sich als Gegenbewegung zum Behaviorismus entwickelte, indem die Begründer kognitiver Therapien A. Beck und A. Ellis die Attribute Wahrnehmen, Erkennen, Urteilen und Schlußfolgern ins Zentrum rückten. A. Ellis betont den Einfluss von Gedanken und Überzeugungen - sogenannte Kognitionen - auf unsere Stimmung und schließlich auch unser Verhalten, sodass demnach  zahlreiche psychische Störungen zum Beispiel durch negative Gedanken wie etwa "Ich bin völlig allein", Denkfehler "Alle müssen mich lieben" sowie negative Grundüberzeugungen "Ich bin nichts wert" verursacht und aufrechterhalten werden.

 

Ein Kernsatz des griechischen Philosophen Epiktet - 'Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben' - kann im kognitiven Psychotherapiegeschehen reflektiert werden, woraus effiziente Lösungen ableitbar sind und können mithin Leidenslinderung bewirken. Wenn wir zum Beispiel negativ denken, sind wir in schlechter Stimmung; wenn wir hingegen positive Gedanken pflegen, heitern wir in der Regel auf.

 

Bei depressiver Symptomatik geht A. Beck von einer ~kognitiven Triade~ aus, nämlich ~ein negatives Bild von sich selbst, der Umwelt und der Zukunft~, was etwa negative Deutungen eigener Erfahrungen, demnach negative Zukunftserwartungen versinnbildlichen kann, geht im Übrigen von Wahrnehmungsverzerrungen aus, wenn wir aufgrund dessen unangemessen schlussfolgern, nennt in diesem Zusammenhang ~logische Denkfehler~ oder ~Grundmuster falscher Kognitionen~, das ~Schwarz-Weiss-Denken, Übergeneralisieren, Personalisieren, Katastrophieren, Gedankenlesen oder das selektive Verallgemeinern~ wie etwa im Sinne einer Personalisierung (die schlechte Laune des Chefs beziehe ich immer auf mich selbst), Polarisierung (ich verwende häufig die Wörtchen nie, immer, gut, böse), selektive Abstraktion (ich habe zwar fünf erfolgreiche  Konzerte, aber ein weniger gutes Konzert gehabt; die Bewertung des einen weniger guten Konzertes wiegt weit mehr als alle anderen fünf Erfolgreichen), Übergeneralisierung (eine schlechte Erfahrung mit einem Menschen läßt nicht selten die Überzeugung reifen, dass alle Menschen schlecht sind) sowie  Übertreibung (ich mache in der Regel im wahrsten Sinne des Wortes aus der Mücke einen Elefant).

 

In der Psychotherapie kann es auch darum gehen, den Einfluss der Gedanken auf die Stimmung zu verdeutlichen etwa über das A-B-C-D Schema nach A. Ellis, um logische Grundüberzeugungen zu identifizieren, analysieren und zu hinterfragen, um diese durch Disputieren verändern zu können, während im psychotherapeutischen  Gespräch der Sokratische Dialog genutzt wird, wodurch es ermöglicht werden kann, eigene Antworten zu entwickeln, um zu adäquaten effizienten Lösungen gelangen zu können.

 

Leistungstests dienen zur Messung von Leistungen respektive Fähigkeiten durch die Anzahl richtiger Lösungen oder entsprechender Fehler, ferner durch die Variable der Lösungszeit oder Qualität der Arbeit.

 

Mensch-Maschine-System kann die Beziehung zu beobachtender und messbarer Prozessabläufe sein, die sich zum Beispiel im Bereich der Ergonomie mit der Konstruktion von Maschinen, Arbeitsabläufen und der Arbeistumgebung befassen können, um diese an die Kapazität eines Menschen und seiner jeweiligen Grenzen anzupassen, wobei gewichtige Aspekte der Kybernetik, Informations-, System- sowie Regeltheorien, Mathematik, Physik, Anatomie, Physiologie sowie Neurologie zu berücksichtigen sind.

 

Mentales Lernen  bedeutet unter anderem Änderung der Verhaltensmöglichkeiten, die ohne offenes Verhalten lediglich durch kognitive Bearbeitung einer Aufgabe entstehen können. Eine klare Abgrenzung gegen den Bereich Problemlösen und einsichtiges Lernen ist offenbar nicht so eindeutig. Am klarsten läßt sich mentales Lernen oder Training bei motorischen Aufgaben als eine eigene Art des Lernens abgrenzen.

 

Neurasthenie oder auch Nervenschwäche wird im ICD-10 zwar als psychische Störung klassifiziert, jedoch im Gegensatz zu früher heute in der psychiatrischen sowie psychotherapeutischen Praxis seltener diagnostiziert, sodass entsprechende psychische Symptome mittlerweile durch andere Störungsbilder wie die einer Depression oder typischen Folgesymptome eines Burn-Out beschrieben werden.

 

Objektivität ist eine der zu erfüllenden Gütekriterien empirischer Testverfahren, wonach die Aussage - beziehungsweise Aussage einer Messung - dann als objektiv erachtet wird, wenn diese vom Testleiter unabhängig ist. Im Übrigen spielen dabei auch die Durchführungs- und Auswertungsobjektivität als beeinflussende Variable eine gewichtige Rolle.

 

Psychologische Beratung ist nicht zu verwechseln mit einer fachlich und wissenschaftlich fundierten Psychotherapie und kann eine lösungsorientierte Hilfestellung von Lebensproblemen und weiteren Entscheidungsfindung sein, die mit nötigem objektiven Abstand zur Situation betrachtet wird.

 

Psychotherapie kann in multimodal flexibel ausgerichteter Konzeption eingebettet sein, während dem die zu erörternden Themen gegebenenfalls durch aktive Rückmeldungen, Hilfestellungen und zum Beispiel Vorschläge mit gestaltet werden können, innerhalb dessen Patienten sehr motiviert sein können und gewissermaßen mitunter auch sein müssen, um nicht nur in erster Linie von den Beschwerden befreit zu werden, sondern sich selbst in Einstellungen und im Handeln, soweit es den Konflikt betrifft, aktiv zu verändern etwa nach dem A-B-C-D Schema von (A. Ellis) A: (A)ctivating event, aktivierende Erfahrung, auslösendes Ereignis, Situation; B: (B)eliefs, Bewertungen, verinnerlichte Einstellung, Glaubenssätze; C: (C)onsequences, Reaktionen, Gefühle und Stimmungen, D: (D)isputation. 

 

Die REVT (Rational-Emotive-Verhaltenstherapie) entspricht einem handlungsorientierten psychotherapeutischen Ansatz, der zielgerichtet emotionales Wachstum zulässt und ermutigt, Gefühle bewußt zu erleben und auch auszudrücken, wobei Zusammenhänge von Denken, Fühlen sowie Handeln transparent und bewußt werden. 

 

Psychotherapie läßt sich weitestgehend übersetzen mit der Pflege der Seele, respektive Behandlung seelischer Probleme, psychisch, psychosomatischer oder emotionaler Natur, die sich in Verhaltensstörungen - zum Beispiel Ängsten, Depressionen, Esstörungen und Zwängen - manifestieren können, in der Regel entsprechenden Leidensdruck verursachen und bietet mittels wissenschaftlich fundierter Methoden Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns; so kann zum Beispiel Verhaltenstherapie oder Gesprächspsychotherapie beansprucht werden.

 

Maßnahmen der Psychotherapie können durch ärztliche Psychotherapeuten, Heilpraktiker Psychotherapie, Psychologische Psychotherapeuten nebst Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeuten ausgeführt werden.

 

Psychotherapie bedeutet unter anderem auch heilsame Hilfe und...

 

◦ hilfreiche Unterstützung im Hier und Jetzt einer seelischen Krankheit

 

◦ Möglichkeit effektiver Verhaltensänderung

 

◦ Behandlungsform, um innere Blockaden und Ängste aufzulösen

 

◦ Schlüsselfunktion zum liebevollen und selbstbestimmten Leben

 

◦ Bereicherung für persönliche Beziehungen im sozialen Kontext 

 

◦ Unterstützung bei privat und beruflich ausweglosen Situationen

 

◦ Grundlage persönlichen Wachstums sowie Wegfindung zum eigenen Selbst

 

Psychoanalytisch orientierte Therapie wird dann in Anspruch genommen, wenn der Fokus der Auseinandersetzung mit jeweiligen Problemen in erster Linie im Bereich des Unbewußten zu liegen scheint. Mit psychoanalytischem Vorgehen - etwa freiem Assoziieren, Traumdeutung, Übertragung oder Widerstand - kann den Ursachen einer psychischen Störung auf den Grund gegangen werden. Der Mensch wird zum Beispiel im Heranwachsen mit seiner sozialen Kultur und mit (ungelösten) elterlichen Konflikten konfrontiert, während sich der Patient/Klient sich nicht oder ungenau an Kindheitseindrücke zu erinnern vermag und (re)agieren dem Psychoanalytiker gegenüber gemäß bestimmter Konflikterfahrungen. 

 

Qualität, lat. qualitas - Güte, Beschaffenheit - kann bildungssprachlich die Gesamtheit der Beschaffenheit einer Sache oder Art, Umfang einer Dienst- oder Serviceleistung in einer Praxis umschreiben.

 

Reliabilität ist eines der zu berücksichtigenden und zu erfüllenden Kriterien bei der Konstruktion und Durchführung von Testverfahren, sodass zum Beispiel bei Erhebung und Messung einer theoretischen Variable - wie etwa die der Motivation - die Reliabilität einer entsprechenden Messmethode zu beschreiben in der Lage ist, inwieweit Messergebnisse übereinstimmen, die unter den gleichen Testbedingungen mit identischen Messverfahren - etwa bei Wiederholungsmessungen sogenannter Retests - erzielt werden, die wiederum miteinander verglichen werden können, während der in diesem Zusammenhang ermittelte Korrelationskoeffizient das Ausmaß respektive die Höhe der Übereinstimmung zum Ausdruck bringt, die hinsichtlich der Absicherung der Testgütekriterien durch äquivalente sowie parallele Messungen sinnvoll ergänzt werden können.  

 

Seelische Krankheit wird nach § 2 in der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung der Psychotherapie - in der Fassung vom 17. Juli 2008/16. Oktober 2008 - verstanden ~als krankhafte Störung der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen und den Körperfunktionen. Es gehört zum Wesen dieser Störungen, dass sie der willentlichen Steuerung durch den Patienten nicht mehr oder nur zum Teil zugänglich ist.~

 

Stress kann eine vorübergehende Reaktion auf eine belastende Situation sein, wenn einem zum Beispiel der Bus vor der Nase abgefahren ist und man nunmehr zu spät zur Arbeit oder Prüfung kommt. Dauerhafter Stress birgt allerdings nicht unerhebliche gesundheitliche Risiken, wenn man zum Beispiel ständig unter Druck an mehreren Sachen arbeiten soll, der unerledigte Berg an Arbeit in Familie und/oder Beruf vor Augen nicht kleiner wird, Dinge permanent zur Perfektion zu bringen gesucht werden, zu Erledigendes nur noch aufgeschoben wird, der Arbeitsumfang einfach zu hoch ist, nicht mehr auf normalem Wege erledigt werden kann, sodass nicht selten körperliche Symptome auftreten, wie etwa Schmerzen und Verspannungen im Kopf sowie des gesamten Halteapparates, Brechreiz, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Ohrensausen, Gehörsturz, Herzprobleme, Verdauungsbeschwerden, Allergien, Hautausschläge, ferner seelische Folgen, wodurch die innere Balance nicht unempfindlich gestört wird, was zu Launenhaftigkeit, Unzufriedenheit, Ängsten sowie Depressionen führen kann, während Konzentrations- sowie Lernfähigkeit gemindert sind und eine nicht zu unterschätzende  Gefahr von Abhängigkeiten - mit Medikamenten, Alkohol und Drogen - birgt.

 

Terminvereinbarungen - bei Kostenerstattungswunsch von Kassen-, Privat-, und/oder Beihilfepatienten - für Psychotherapiegespräche sind erst nach vorhergehender Abklärung der Kostenerstattungsformalitäten und Vorlage einer Kostenübernahmeerklärung möglich, das heißt Klienten, die Leistungen in Anspruch nehmen möchten und eine Kostenerstattung durch einen Versichertenträger beabsichtigen, sind zumindest im Vorfeld zu einer geringen Eigenbemühung angehalten, indem aufgrund individuell gehandhabter Kostenübernahmemodalitäten der jeweiligen Versicherung - nämlich entweder über die gesetzliche beziehungsweise private Krankenkasse, Beihilfestelle, Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse - selber in die Wege leitet und durch den jeweiligen Kostenträger noch vor Beginn der Psychotherapie in meiner Praxis als zugesagt und bewilligt dokumentiert - in Form einer Übernahmeerklärung der Kosten für Psychotherapie - vorgelegt wird, sodass im Anschluss eine Terminvereinbarung erfolgt, wonach Psychotherapieleistungen erbracht werden können, die - dem Anliegen angemessen - zunächst eine Bestandsaufnahme mit gezielten Fragen in Form eines explorativen Gespräches beinhaltet, je nach Bedarf eine Anamnese nebst Tests, die nach Auswertung eine erweiterte Sicht auf das Anliegen bietet, woraus mittels einer anzustrebenden Problemanalyse sich Empfehlungen zur weiteren lösungsfokussierten Vorgehensweise und Informationen zu hilfreichen psychologischen Strategien - einer in Art und Umfang abzuschätzenden Psychotherapie im Rahmen anzustrebender Kurzzeittherapie - anschließen.

 

Terminvereinbarungen für Selbst- und Privatzahler sind in meiner Praxis zeitnah möglich, da übliche Kostenübernahme- sowie Antragsformalitäten entfallen. Sprechen Sie mich bei sonstigem Beratungsbedarf auch über die Möglichkeiten zum Thema einer Psychotherapie über Telefon und/ oder Online an.

 

Übungstherapie kann eine organismische psychotherapeutische Anwendung oder Verfahren sein, bei dem die Variable Suggestion oder Autosuggestion therapeutisch sinnvoll und effizient genutzt werden. Dem Autogenen Training kann in diesem Zusammenhang - als übendes und leistungssteigerndes Verfahren - ein besonderer Stellenwert beigemessen werden.

 

Validität oder auch Gültigkeit repräsentiert die Messgenauigkeit von Testverfahren in Bezug auf ein Kriterium im Sinne des Ausmaßes, indem eine Meßmethode tatsachlich das Konstrukt mißt, das es zu messen vorgibt und das gemessen werden soll.

 

Verhaltenstherapie ist eine aus der klassischen Lerntheorie für den Menschen abgeleitete durchaus in vielfältiger Weise auffächerbare  Methode, die sich zunächst auf beobachtbares Verhalten konzentriert und vermittels Konditionierungsprinzipien und Modelllernen dem Patienten ermöglichen kann, Ursachen und Wirkweise psychischer Beschwerden - über Reiz ◦ Reaktion - effizient zu ermitteln, um Klienten schließlich hilfreiche Lösungsstrategien an die Hand zu geben, die eine selbständige Problemlösung ermöglichen, zum Beispiel Überwindung einer gewissen Angst, einen Vortrag zu halten oder sich im Team oder im sozialen Miteinander durchzusetzen.

 

In explorativer Phase einer Psychotherapie können Verhaltens- und Problemanalysen - in Anlehnung an sogenanntes S-O-R-K-C Modell nach F. Kanfer - psychisch belastende Probleme in Bezug auf deren aufrechterhaltenden Bedingungen und Konsequenzen verdeutlichen helfen.

Da störendes und persönlich belastendes Verhalten einmal maßgeblich gelernt wurde, kann es auch dementsprechend wieder verlernt werden, indem neben systematischer Desensibilisierung oder Flooding, Expositionsbehandlung - Konfrontation mit dem aversiven Reiz etwa bei Phobien und Zwängen - durchgeführt werden kann, um erwünschtes Verhalten zu verstärken und unerwünschtes Verhalten einer Löschung zuzuführen.

 

Witz-Komik-Humor kann im therapeutischen Geschehen eine sehr hilfreiche Rolle spielen. Wenngleich sich Sigmund Freud insbesondere auch für den Witz und seine Bedeutung und Bezüge zum Unbewußten interessierte, entwickelte er seine Theorien gleichermaßen über die drei Attribute Witz, Komik sowie Humor und nimmt an, dass die Lust des Witzes aus erspartem Hemmungsaufwand hervorzugehen scheint, die der Komik aus erspartem Vorstellungsaufwand und die des Humors aus erspartem Gefühlsaufwand.  

 

Xenophobie bezeichnet Furcht vor allem Fremdartigen.

 

Yoga wird als ein etwa 7000 Jahre altes indisches psychophysiologisches Trainingssystem bezeichnet, das die Technik der Bewußtseinsveränderung einschließt.

 

Zwänge können in psychologischer Hinsicht innere oder durch ungewöhnliche äußere Umstände provozierte Bedürfniszustände einer Person sein, die glaubt, diese nicht länger aufschieben respektive aushalten zu können.

 

Zwangsgedanken können durch immer wiederkehrende Gedanken oder Vorstellungen zu nicht unerheblichem Leidensdruck führen.

 

Zwangshandlungen zeigen sich mitunter in ausgeprägt übertriebenem Ordnungssinn.

 

 

Geist, Achtsamkeit, Gedanken, Einsichten und Herzenswesen sind mitgestalterische Elemente eines jeglichen Glücks oder Unglücks

im Garten des menschlichen Denkens, Erlebens und Handelns und jeder trägt wohl etwas in sich, was beseelt und ewig bleibt, Zeit überdauert und unabhängig ist von irdischen Gesetzen, Verordnungen, Religionen, Dogmen, Ideologien und Zeitgeist.

 

Edgar Lotz

 

 

                       Einladung zur Bildermeditation                      

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Zhuang Zi - Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

 

 »Geburt und Sterben, Leben und Tod, Erfolg und Misserfolg, Armut und Reichtum, Würdigkeit und Unwürdigkeit, Lob und Tadel, Hunger und Durst, Hitze und Kälte wechseln in den Ereignissen miteinander ab, wie es dem Gang des Schicksals entspricht. Darum ist es nicht der Mühe wert, durch diese Dinge den inneren Einklang stören zu lassen; man darf sie nicht eindringen lassen in die Behausung der Seele. Wer es vermag, mit diesem inneren Einklang sein ganzes Leben im Voraus zu durchdringen, und seine Freudigkeit nie verliert; wer Tag und Nacht ohne Unterbrechung der Welt diese Frühlingsmilde zeigt und so entgegennimmt, was der Zeit entsprechend in seinem Herzen entsteht: der beweist die Völligkeit seiner Naturanlagen.« 

 

 

 

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© Edgar Lotz ~ Diplom-Psychologe ~ Heilpraktischer Psychotherapeut ~ Coach